Kindergeld auf 259 Euro erhöht: Mit EFT-Sparplan Millionen ansparen
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Zum Jahresanfang 2026 wurde das Kindergeld auf 259 Euro angehoben. Legen nun die Eltern das Kindergeld 18 Jahre lang komplett in einen ETF–Sparplan mit 7,5 Prozent Jahresrendite an, steigt das investierte Kapital auf fast 139.000 Euro.
Das Kind würden dann bis zum 46 Lebensjahr über mehr als 500.000 Euro verfügen können – ohne, dass es selber auch nur einen einzigen Cent einbezahlen musste. Bis zum Renteneintrittsalter könnte sich das Kapital in der Tat auf fast 4,8 Millionen Euro erhöhen. Das belegen neue Kalkulationen eines Vergleichsportals*.
Nach 18 Jahren sind fast 139.000 Euro angespart
Legen Eltern das Kindergeld von 259 Euro pro Monat vom 1. Lebensjahr komplett in einen breit gefächerten ETF-Sparplan an, landen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes total fast 70.800 Euro im Depot.
Durch Zinsen auf Zinserträge plus Rendite erhöht sich das Depotvermögen bis zum Ablauf der Sparperiode schon auf knapp 139.000 Euro. Nach Subtraktion von Solidaritätszuschlag und Abgeltungsteuer würde der Erlös bei einem Verkauf bei rund 126.000 Euro landen.
Die Kalkulation des Vergleichsportals gründet auf einer vorausgesetzten Rendite von 7,5 Prozent. Das erfüllt die dokumentierte mittleren Rendite des Weltaktienindex MSCI World minus der anerkannten ETF-Kosten.
In der Musterkalkulation steigt das monatlich Ersparte jährlich um 2,7 Prozent. Das kommt der mittlere Erhöhungsrate beim Kindergeld in den letzten 25 Jahren gleich.
Zinsen auf Zinserträge gibt es über viele Jahrzehnte lang
Entschliesst sich das Kind nach seinem 18. Geburtstag gegen eine Veräußerung der Anteile und lässt das Depot unverändert, kann das Vermögen im Laufe der Jahre den Nachkommen zum Millionär machen.
Hierfür muss das Kind selber keine zusätzlichen Beträge einzahlen. Das vorhandene Kapital bleibt indessen unberührt. Bei einer gleichbleibenden Rendite käme das Depotvermögen bereits im Alter von 30 Jahren auf knapp 331.000 Euro, nach 50 Jahren auf knapp 1,4 Millionen Euro.
Bis zum Rentenalter (67 Jahre) wäre das Kapital des Nachkommen ohne aktives Mitwirken auf fast 4,8 Millionen Euro angewachsen. Auch nach Subtraktion von Abgeltungsteuer und Soll würden nach der Veräußerung immerhin noch knapp 3,9 Millionen Euro übrig bleiben.
Millionenschwelle schon im Berufsleben erreicht
Die Musterkalkulation belegt: Die Millionenschwelle wird längst vor dem Renteneintritt ereicht – schon im 46. Lebensjahr. Grundvoraussetzung ist nur, dass das Kapital nicht angerührt wird. Individuelle Sparzahlungen des Nachwuchses sind dazu nicht erforderlich.
Die Kurse der Wertpapiermärkte steigen in der Praxis jedoch nicht durchgehend gleichbleibend in die Höhe. Vorübergegende Kursabschwünge sind im Börsengeschäft möglich. Auf längere Sicht betrachtet glätten sich diese Turbulenzen aber rasch wieder.
Langfristiges Sparen ist ebenso mit geringeren Summen clever
So möchten nicht sämtliche Elternpaare das vollständige Kindergeld fest anlegen. Doch ebenso können niedrigere Sparbeträge die Grundlage für ein ansehnliches Vermögen bilden.
Wer etwa pro Monat 100 Euro über einen Zeitraum von 18 Jahren investiert, kann seinem Kind mit 18 Jahren ein Depot–Kapital von rund 44.500 Euro überreichen.
Bis zum Renteneintritt des Nachkommen würde daraus, ohne eigenes Zutun, ein stattliches Vermögen von knapp 1,5 Millionen Euro entstehen.
Mit Angaben www.verivox.de/presse/18.02.2026











