Kfz-Rabatt: Angebliche Kostensenker ohne Preisnachlass

Kfz-Rabatt: Angebliche Kostensenker ohne Preisnachlass

Mit Änderungen des Vertragsinhalts können Kfz-Besitzer häufig noch zusätzlich zum Wechsel der Versicherung* Geld einsparen. Jedoch wirken manche Tarifaussagen zur Autoversicherung augenscheinlich wie ein Preisvorteil, verringern den Beitrag aber nur enttäuschend gering.

Eine neue Vergleichsportal-Untersuchung belegt: Kinder daheim, Wohnbesitz oder Garage bewirken im Mittel lediglich 1 bis 2 Prozent Preisnachlass. Auch ein Fahrsicherheitstraining bringt nur eine dürftige Entlastung.

Geldvernichtung: Unnütze Leistung macht KFZ-Versicherung teurer

Meine Kinder, mein Haus, meine Garage– mein Preisnachlass?

Wer eine AutoVersicherung neu abschließt oder zu einer anderen wechselt, wird häufig auch nach eigengenutztem Wohnbesitz abgefragt. Hört sich zunächst nach einen deutlichen Preisvorteil an, spielt aber in Wirklichkeit kaum eine Rolle.

Im Mittel landet der Rabatt bei 2 Prozent. Für einen Golf-Fahrer (45 Jahre aus Berlin) sind das fast 20 Euro geringere Beiträge jährlich. Deutlichere Rabatte kommen häufig lediglich zustande, wenn zusätzliche Verträge beim identischen Anbieter zusammengefasst sind, z.B. Kfz- und Wohngebäudeversicherung*.

Ebenso kann ein Abstellplatz für Fahrzeuge (z.B Garage) so gut wie keine finanzielle Vorteile bringen. Gewiss wird das Kraftfahrzeug vor Witterungseinflüssen geschütz und häufig einbruchsicherer als am Straßenrand abgestellt, aber allein 33 Prozent der Tarife erkennen das an. Im Durschschnitt liefert das einen Preisnachlass von 1 Prozent.

Wie steht es nun um Familienrabatte? Ebenfalls dort entstehen keine deutlichen Unterstützungen. Die bekannte Meinung, dass Eltern mit minderjährigen Kindern niedrigere Beiträge zahlen, weil sie umsichtiger unterwegs sind, trifft leider nicht zu.

Im Vergleichsportal-Musterfall zeigt sich kein mittlerer Preisvorteil für Eltern. Lediglich einige Auto-Versicherer* lieferten in Sonderfällen bis zu 5 Prozent Nachlass (rund 77 Euro).

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Viel Erfahrung beim Fahren und verfeinerter Schutz überzeugen ebenfalls nicht

Wer arbeitsbedingt oder aus privaten Umständen ein zusätzliches Auto verwendet und somit erheblich mehr Erfahrung beim Autofahren anhäuft, erhält hierfür im persönlichen Kfz-Tarif keinen Preisvorteil. Der Golf-Fahrer entrichtet genau den identischen Beitrag wie einer ohne Nutzung eines zusätzliches Autos.

Vergleichbar entmutigend ist es bei persönlichen Anstrengungen um vermehrten Schutz. Danach optimiert z.B. ein Fahrsicherheitstraining das Reaktionsvermögen und reduziert Unfallgefahren.

Gleichwohl erkennt lediglich einer der begutachteten Kfz-Versicherer solch eine Trainingsabwicklung an – tatsächlich mit 10 Prozent oder fast 159 Euro Rabatt.

Angehörige eines Automobilclubs können einen Preisnachlass erwarten, aber ein pauschaler Preisnachlass auf den Kfz-Beitrag existiert nicht. Das beglaubigen ebenso die Vergleichsportal-Musterkalkulationen.

Preisnachlässe bzw. kostenlose Ergänzungen wie weitere Leistungselenemente sind nur dann zu bekommen, wenn Auto-Versicherer eine bestimmte Zusammenarbeit mit einem speziellen Automobilclub haben.

Mit Material www.verivox.de/21.01.2026

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