Kredite 2025: Durch teure Zinsen 4,6 Milliarden Euro vergeudet
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Wer einen Kredit braucht und sich dann nur an seine Hausbank wendet, berappt ziemlich sicher teurere Zinsen als notwendig. So haben 2025 Kreditnehmer 4,6 Milliarden Euro durch viel zu teure Ratenkredite versenkt. Das belegt eine neue Erhebung eines Vergleichsportals* auf Grundlage von Aussagen der Deutschen Bundesbank.
Monatlich 300 bis 500 Millionen Euro vergeudete Einsparmöglichkeiten
Total vereinbarten die Deutschen 2025 neue Kredite im Umfang von knapp 90 Milliarden Euro – monatlich zwischen 6,4 und 9,1 Milliarden Euro. Die monatlichen mittleren Zinssätze pro lagen im Spektrum von 8,13 bis 8,54 Prozent.
Wer im Vorfeld der Aufnahme eines Kredits Angebote verglichen und sich das gebrauchte Geld bei einem billigen Kreditinstitut besorgt hat, vergütet erheblich weniger:
Kunden des Vergleichsportals bekamen ihren Ratenkredit im Durschnitt zu Zinsen von 6,45 bis 6,89 Prozent. Derartige Bedingungen bekamen Kreditinteressierte mit mittlerer Bonität.
Monatlich hätten Kreditnehmer zwischen 303 und 503 Millionen Euro an Zinsen eingespart, wenn sie alle ihren Kredit so billig wie nur machbar vereinbart hätten. Im kompletten Jahr 2025 haben Deutsche dadurch fast 4,6 Milliarden Euro durch zu teure Kreditzinsen vergeudet.
Kein Kreditinstitut ist immer preiswert
Die Zinsdifferenzen zwischen den unterschiedlichen Kreditinstituten sind hoch und keine Bank im Marktgeschehen liefert für sämtliche Kunden und jeden gewünschte Kredithöhe entsprechende Spitzen-Bedingungen.
1.100 Euro Einsparmöglichkeit bei einem normalen Kredit
Wie extrem sich der Kreditvergleich ebenfalls für jeden Kreditnehmer rentiert, zeigt eine Modellkalkulation für eine normalen Kredithöhe von 20.000 Euro mit 6 Jahren Laufzeit:
Der mittlere Zinssatz für aktuelle Ratenkredite* stand im kompletten Jahr 2025 landesweit bei 8,33 Prozent. Wer im Vorfeld der Vertragsvereinbarung über das Vergleichsportal* verglichen hat, bekam seinen Kredit im Jahresschnaitt zum Zinssatz von 6,58 Prozent.
Bei derartigen Bedingungen wären die Ausgaben für Zinsen 1.137 Euro geringer als bei einer Vertragsvereibnarung zum landesweiten mittleren Zinssatz gemäß Bundesbank.
Mit Angaben www.verivox.de/27.02.2026











