Gigabit-Glasfaseranschlüsse: Ausbaudichte ab 2018 verfünffacht

Gigabit-Glasfaseranschluss: Ausbaudichte ab 2018 verfünffacht

Derzeit können landesweit 5 mal so viele Bürger in Deutschland Gigabit-Glasfaseranschlüsse erhalten als 2018. In einigen Bundesländern war die Entwicklung besonders rasant – allen voran in Berlin sowie in Thüringen, wo die Ausbaudichte heute rund 40- bzw. 20-mal größer ist als vor 7 Jahren. Das belegt die aktuelle Untersuchung eines Online-Vergleichsportals.

Am besten versorgte Nord-Länder

Am besten mit 1.000 Mbit schnellen Glasfaseranschlüssen* ausgerüstet sind Stand heute SchleswigHolstein und Hamburg (derzeit 72 bzw. 77 Prozent). Schleswig-Holstein landete 2018 noch bei 22 Prozent.

Beim Tabellenführer Hamburg erhöhte sich die Quote in 7 Jahren „lediglich“ um 6 Prozent von 71 auf 77 Prozent. Der landesweite Mittelwert steigerte sich von 9 Prozent (2018) auf momentan 43 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Vergleichsportal-Untersuchung, welche sich den Angaben des Bundesbreitbandatlas bedient.

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Saarland und Thüringen bilden das Ende der Tabelle

Die geringste Versorgungsdichte vermeldeten vor 7 Jahren Thüringen und Berlin mit je fast 1 Prozent. Thüringen bildet 2025 mit 23 Prozent das Rücklicht der Glasfaser*-Versorgung, danach kommz das Saarland mit 28 Prozent. Berlin verzeichnet gegenwärtig eine Gigabit-Glasfaserdichte von 45 Prozent.

Abwärts des landesweiten Durchschnitts von 43 Prozent Versorgungsdichte stehen derzeit auch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg, und Bayern.

2018 unterboten noch erheblich mehr Bundesländer den ehemaligen bundesweiten Durchschnittswert von 9 Prozent: Allein Schleswig-Holstein, Hamburg und Bayern, konnten ehemals eine günstigere Versorgung vorweisen – die beiden norddeutschen Länder liegen mit 22 bzw. 71 Prozent erheblich besser, Bayern landet mit 12 Prozent lediglich 3 Prozent oberhalb des Mittelwerts.

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Gemeinden mit 100 Prozent Glasfaser versechsfacht

Glasfaser wird häufig weniger flächig verbaut als Kabel oder DSL*. Denn die Verlegung ist kostspielig und lässt sich hauptsächlich in schwach bevölkerten Gebieten ohne Subventionen kaum refinanzieren.

Dadurch kann es passieren, dass in einem Landkreis bestimmte Gemeinden komplett ausgerüstet sind, benachbarte Regionen jedoch nur zu einem extrem geringeren Prozentsatz. 2018 waren 55 deutsche Gemeinden 100-prozentig mit Glasfaser versorgt – 2025 sind es 331.

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Vorgehen
Die Untersuchung beeinhaltet Angaben für die Glasfaserversorgung sämtlicher 16 Bundesländer einschl. Stadtstaaten. Die genutzten Angaben gründen auf dem Breitbandatlas der Bundesnetzagentur (Festnetz-Datenstand Dezember 2018 sowie Juni 2025).

Die Versorgungsquote belegt den Prozent-Anteil der Haushalte, die Gigabit-begünstigte Anschlüsse bekommen könnten. betrachtet wurde Glasfaser* über die Anschlusstechnologien Fiber to the Building (FTTB) und Fiber to the Home (FTTH).

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Mit Material www.verivox.de/31.12.2025

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