Gasheizung: Neukundentarife extrem billiger als Grundversorgung

Gasheizung: Neukundentarife viel billiger als Grundversorgung

Gegenwärtig ist der Gaspreis* für Haushalte außergewöhnlich preiswert. Hauptsächlich durch einen Wechsel aus der (teuren) Grundversorgung kannst du entgegen schwankender Marktgegebenheiten erhebliche Ersparnisse erreichen.

Wärmeplanung: Hier ist 2026 Schluss mit Gasheizung

Heizung: Dieser unscheinbare Kniff bringt zusätzlich Wärme

Ein einfacher Kniff genügt, um die heimische Heizungsanlage* wesentlich wirtschaftlicher zu betreiben. Zahlhreiche Verbraucher kennen diese Methode jedoch nicht.

Wenn du eine Gasheizung betreibst, kannst du deine Ausgaben fürs Heizen derzeit erheblich reduzieren. Denn obwohl sich die Gaspreise im Großhandel letztlich erneut erhöht haben, ist der Gaspreis für neue Kunden so gering wie zuletzt vor 20 Monaten.

verivox Gaspreise vergleichen
Werbung*

Gaspreis: Tarife für neue Kunden eindeutig unterhalb der Grundversorgung

Nach Informationen des Vergleichsportals befinden sich die billigsten Tarife für neue Kunden momentan bei knapp 8 Cent je kWh. Noch rund 10 Cent waren es im Januar 2025. Wer jedoch nach wie vor sein Gas aus der lokalen Grundversorgung bezieht wird, entrichtet im Mittel fast 13,5 Cent je kWh.

Bei einem klassischen jährlichen Bedarf von 20.000 kWh zeigt sich dabei eine spürbare Differenz

  • Grundversorgung: knapp 2.700 Euro jährlich
  • Tarif für neue Kunden: knapp 1.600 Euro jährlich

Die machbare Einsparung beläuft sich somit auf rund 1.100 Euro pro Jahr.

Dass dieser Preisunterschied wirklichkeitsnah ist, belegt ebenso die Bewertung des kompletten Gasmarktes.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) taxiert den mittleren Gaspreis* für Haushalte im Januar 2026 auf 11,10 Cent je kWh. Tarife in der Grundversorgung sind demnach oft erheblich teurer, billige Tarife für neue Kunden deutlich preiswerter.

Gasheizung neu installieren - Beratungsprotokoll Pflicht

Gewiss haben sich die Gaspreise im kurzlebigen Großhandel letztendlich erhöht. Als Ursache können auch vergleichsweise geringe Gasspeicher-Füllstände von knapp 35 Prozent Ende Januar und kühlere Wettervorhersagen angeführt werden.

Aber das heißt nicht zwangsläufig teurere Heizausgaben für private Haushalte Der Gaspreis für Kunden antwortet mit Zeitverzögerung. Zahlreiche Verbraucher nutzen aktuelle Verträge, außerdem schirmen Gasanbieter ihre Beschaffungspreise nachhaltig ab.

Preisgarantien kritisch betrachten

Wer seinen Gaslieferanten austauscht, sollte gemäß dem Vergleichsportal eine Preisgarantie von wenigstens 1 Jahr vereinbaren. Sie bewahrt vor denkbaren Erhöhungen der Gaspreise während des Jahres.

Die Bundesnetzagentur rät jedoch, kritisch draufzuschauen: Einige Preisgarantien lassen Abgaben oder Steuern außen vor und sind dadurch nicht komplett.

Die Gefahren beim Wechsel sind belanglos. Verträge in der Grundversorgung dürfen immer binnen 2 Wochen beendet werden. Neuartig vereinbarte Verträge können bei Telefon– oder Onlinevereinbarung daneben binnen 14 Tage zurückgenommen werden.

Strom und Gas: Mittlerer Haushalt könnte über 1.600 Euro einsparen

Unterstützung und andere Bedenken

Eine weitere Unterstützung bewirkt 2026 das Ende der Gasspeicherumlage, die ab 1. Januar wegfällt. Parallel erhöhen sich aber die Bedenken anderorts: Seit 2026 existiert beim nationalen CO2-Preis ein Preisrahmen von 55 bis 65 Euro je Tonne anstelle eines konstanten Wertes. Erhöht sich nun der CO2-Preis, kann ebenfalls der Gaspreis auf längere Sicht teurer werden.

gasvergleich
Werbung*

Die Lage ist gegensätzlich und genau darum günstig. Der Gaspreis für neue Kunden ist billig. Wer nun aus der teuren Grundversorgung wechselt und seinen Gaspreis absichert, kann seine Ausgaben fürs Heizen spürbar reduzieren.

Mit Material www.futurezone.de/30.01.2026

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert