DSL liefert mit G.Fast Modem Gigabit-Geschwindigkeit
Viele Bürger in Deutschland machen sich Sorgen um das bevorstehende DSL–Aus. Doch hat die veraltete Technologie mit Kupferleitungen noch eine Reserve bereit. So kannst du GBit-Speed mit DSL genießen.
DSL–Leitungen sehen langsam ihrem endültigen Ende entgegen. Dann übernimmt das zukunftsorientierte Glasfaser die führende Rolle.
Die Netzerweiterung wird noch eine Menge Geld verschlingen und wird auch für Unsicherheiten sorgen. Eine Rechtfertigung hierfür ist, dass auch bei VDSL bei 250 MBit/s das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Und das wird in Zukunft für zahlreiche Anwender nicht mehr ausreichend sein.
Und hiervon redet kaum jemand: Es bestehen Optionen, DSL-Verbindungen ebenfalls auf Glasfaser-Tempo von 1 GBit/s aufzustocken. Aber hierfür müssen einige Voraussetzungen gegeben sein und letztendlich funktioniert es doch nicht ohne Glasfaser.
1 GBit mit DSL: Hier die Bedingungen
Bereits heute haben etliche Nutzer Schwierigkeiten mit der Annahme, dass sie früher oder später GBit-Speed benötigen. Doch wer mag erahnen, was die Zukunft für uns bereithält und bisschen mehr ist immer beruhigender. Aber wie kannst du GBit ebenfalls mit DSL verwenden?
Die erforderliche Technologie ist nicht gerade weit verbreitet. Doch ist sie auch nicht nagelneu, vielmehr seit fast 10 Jahren einsetzbar: G.fast, das über lange Zeit als VDSL–Nachfolger gehandelt wurde.
Doch kommt man hierbei auch nicht ganz ohne Glasfaser aus. So wäre ein denkbares mögliches Szenario, dass eine Glasfaser–Leitung ins Gebäude hineinreicht, im Gebäude selber jedoch vorhandene Kupferleitungen genutzt werden.
G-fast überwindet nun die „letzte Meile“ und kann knapp 1 bis 2 GBit/s erreichen, sehr viel mehr erreichen die meisgenutzten FTTH-Anschlüsse ebenfalls nicht.
Der Nachteil ist, dass der Speed lediglich über eine kurze Strecke anhält. G.fast kann das vollständige Tempo allein über knapp 50 Meter aufrechterhalten, danach fällt die Geschwindigkeit rasant wieder ab. Du benötigst das, um G.fast einzusetzen:
- einen Anbieter, der DSL* mit G.fast-Technologie bereitstellt
- einen geeigneten Router, der G.fast unterstützt
- Glasfaser* bis ins Gebäude, Kupferleitungen im Gebäude
Bislang kaum eingesetzt
Bislang wird G.fast in Deutschland lediglich selten verwendet. Allein örtliche Provider wie M-net haben geeignete Angebote parat und verkaufen das häufig auch gar nicht separat.
Natürlich ist es technologisch betrachtet günstiger, wenn die Glasfaser* bis zu dir ins Haus verlegt ist, doch G.fast ist als Zwischenlösung eine denkare Option.
Die Technologie verwendet größtenteils Glasfaser, überwindet jedoch eine noch nicht durchgeführten Inhouse-Erweiterung. Schwierigkeiten kann es jedoch bei der Auswahl des Routers geben, denn auch der muss G.fast ebenso unterstützen.
Die FritzBox 7632 ist ein topaktueller Highspeed-DSL-Router, der G.fast unterstützt und an geeigneten Verbindungen GBit-Tempo via Kupferleitungen erzielt.
Weiterhin beherrscht der Router auch herkömmliche DSL–Verbindungen mit bis 300 MBit/s, liefert top-aktuelles Wi‑Fi 7 für riesige WLAN-Daten-Übertragungsraten und kann anpassunfsfähg hinter Glasfasermodems verwendet werden.
Höhepunkte:
- 3 × GBit LAN, USB‑3.0, 1 × 2,5 GBit/s WAN/LAN.
- Smart Home, VPN, NAS, eungebaute DECT‑Basis,
- Supervectoring 35b: bis 300 MBit/s
- Wi‑Fi 7 für bis 3,5 GBit/s WLAN
- G.fast: bis zu 1 GBit/s via DSL-Kupferleitung
Glasfaser bleibt ungeschlagen die dominierende Technologie Doch solltest du wenigstens mal etwas von G.fast gelesen haben, wenn die interne Glasfaser-Verkabelung nicht so leicht zu realisieren ist.
WLAN-Router
- TP-Link Archer BE900
- AVM Fritz!Box 5690 Pro
- TP-Link Archer GE800
- Asus ROG Rapture GT-BE98
- AVM Fritz!Box 7690
Mit Material www.chip.de/news/13.02.2026









