Steigende Gas- und Strompreise: Energieversorger wechseln

Steigende Gas- und Strompreise: Energieversorger wechseln

Erdgas ist im Großhandel erheblich teurer geworden Wann erreicht das ebenfalls die Haushalte in Deutschland? Unmittelbar jedenfalls nicht, sagt die Bundesnetzagentur dazu: Auf alle Fälle nicht unverzüglich.

Der IranKrieg wirkt sich nach Beurteilung der Bundesnetzagentur gegenwärtig nicht sofort auf die Gas*- und Strompreise* für Haushalte aus. Allerdings bestehen Preisschwankungen auf den internationale Märkten, die ebenfalls in Deutschland erkennbar sein dürften, „abhängig davon, wann der Konflikt beendet werden kann“, informierte ein Mitarbeiter.

gasvergleich
Werbung*

Diese Auswirkungen traten bei langfristigen Verträgen, wie sie private Haushalte abschließen, aufgrund von Preisgarantien jedoch nicht unmittelbar ein. „Zu welchen Einsparungen der Übergang zu einem billigeren Versorger führen wird, lässt sich derzeit noch nicht zuverlässig einschätzen“, erklärt der Sprecher.

Iran-Konflikt: Gas wird teurer – Kunden sollten handeln

Haushalte zahlen weniger für Gas und Strom

Zum Jahresbeginn sind die Strom– und Gaspreise für neue Kunden gesunken, unter anderem wegen günstigerer Einkaufspreise und staatlicher Unterstützung. Deshalb rief die Behörde die Kunden dazu auf, ihre Verträge zu überprüfen.

Ein Wechsel des Lieferanten kann sich auszahlen“, teilte die Netzagentur auf ihrer Informationsplattform Smard mit.

Die Strom– und Gaspreise ändern sich ständig. „Dadurch können Angebote für Neukunden günstiger sein als bestehende Verträge.“ Verbraucher sollten daher regelmäßig prüfen, ob ein Lieferantenwechsel für sie sinnvoll ist.

Spürbare Einsparungen möglich

Haushalte, die in der Grundversorgung sind oder schon lange einen Vertrag haben, können durch einen Tarifwechsel viel an Stromkosten sparen. „Gerade im zweiten Jahr steigen die Strompreise oft stärker als üblich.“

Hinter diesem Vorgehen der Unternehmen steckt oft die Hoffnung, dass Kunden bequem bleiben und ihre alten Verträge ungeprüft fortführen, weil sie denken, bereits einen günstigen Lieferanten zu haben. Wer wechseln möchte, sollte die Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist beachten.

Heizen und Strom für 37 Euro mit THG-Quote - Wärmepumpe - Solarstrom

Der Strom kostete im Januar 34,9 Cent je kWh

Der von der Bundesnetzagentur berechnete Gesamtpreis für Strom (Grund- und Arbeitspreis zusammen) für Neukunden lag im Januar 2026 durchschnittlich bei 34,9 Cent pro kWh – 7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh ergibt sich dadurch bei einem Neuvertrag ohne Boni eine Ersparnis von rund 95 Euro.

Die Gaspreise für neue Kunden sind ebenfalls gesunken. Im Januar 2026 betrug der Durchschnittspreis 9,6 Cent pro kWh, 13 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Verivox Stromanbieter vergleichen
Werbung*

Wer 20.000 kWh im Jahr verbraucht und einen neuen Vertrag abschließt, spart damit etwa 340 Euro.

Laut Bundesnetzagentur haben 2025 etwa 6,7 Millionen Haushalte ihren Stromanbieter gewechselt* – 2024 waren es noch 6,9 Millionen. Beim Gas wechselten im letzten Jahr 2,1 Millionen Haushalte den Anbieter, im Jahr zuvor 2,4 Millionen.

Teure Grundversorgung: Wechsel kann Hunderte Euro sparen

Mit Material www.nordkurier.de/12.03.2026

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert