Wero: Diese Vorzüge bietet der neue EU-Bezahldienst

Wero: Diese Vorzüge bietet der neue EU-Bezahldienst

Nun dürfen Bürger den europäischen Bezahldienst Wero bei ersten E-Commerce-Anbietern verwenden. 2026 soll die Bezahlung an der Ladenkasse nachziehen. Was macht die Bezahlmöglichkeit anders oder vieleicht sogar noch angenehmer als Paypal?

Bislang sind sämtliche Bestrebungen der deutschen Kreditwirtschaft, einen bequemen Bezahldienst im Stil von Paypal auf den Weg zu bringen, missglückt. Das 2015 von Sparkassen und Banken auf die Schiene gesetzte Paydirekt oder Giropay wurde wieder zurückgenommen.

Dass ebenfalls landeseigene Bezahldienste siegreich werden können, zeigt Twint aus der der Schweiz: 2016 ins Leben gerufen, überwiegt der Zahlungsabwickler in der Alpenregion bei privaten Geldüberweisungen und bei mobilen Zahlvorgängen im E-Commerce sowie im stationären Handel.

Sparkasse hat neues Bezahlverfahren: Vorzüge für Kunden

Die Attraktion stützt sich auf die breit angelegte Anerkennung durch Zahlungsdienstleister, Banken sowie auf der außergewöhnlich bequemen Handhabung:

Schnell installiert wählst du für die Bezahlung Twint an, öffnest die App am Handy über Geischts- oder Fingerscann und veranlasst die Bezahlung mit einem erneuten Klick auf „Okay“ – das alles unter 10 Sekunden machbar.

Twint belegt, dass USDienste z.B. Visa, Mastercard, Paypal, Apple und Google Pay um keinen Preis überwältigende Wettbewerber darstellen müssen.

Ratenkauf: Onlinehändler drei Mal teurer als billige Kredite

Bequeme Installation und Einsatz

Einen vergleichbaren Erfolg ersehnt man sich bei der European Payments Initiative (EPI) mit dem EU-Bezahldienstleister Wero, begnügte sich die Wero-App bisdato auf das Überweisen von Geld an Familienmitglieder und Freunde.

Nun gesellt sich die Bezahlmöglichkeit bei Onlinehändlern hinzu. Anfänglich funktioniert das auch mit dem Ticketdienstleister Eventim sowie Mediamarkt/Saturn. Zusätzliche Händler würden im kommenden Jahr hinzukommen, erklärt Chris Scheuermann (Marketing EPI).

Wie bei Paypal auch, benötigt man für private Geldüberweisungen keine 22-stellige IBAN mehr. Die Wero-App ermöglicht das unmittelbare Verschicken an im HandyTelefonbuch hinterlegte Kontakte, wenn diese Wero zugelassen haben.

kontofuehrung-keine-unnoetigen-gebuehren-bei-digitalen-girokonten

All das ist aber ledichlich machbar, wenn die entsprechenden Banken den EU-Bezahldienst zulässt. Eine Übersicht aller Sparkassen und Banken mit Wero-Freischaltung findest du in der HandyApp (iOS und Android) und auf der website start.weropay.eu.

Die Installation und Freigabe sind dann rasch erledigt. Je nach Geldhaus geht das nur in der WeroApp bzw. in 2 Schritten auch über die BankingApp, die du für dein Girokonto verwendest.

Ein weiterer Online-Zugang mitsamt Authentifizierung oder Passwort sind nicht notwendig, weil sie schon bei der Registrierung des Kontos passierte.

Zum Verschicken von Geld und für Bezahlvorgänge nutzt man die WeroApp oder sein gewohntes Online-Banking in der App bzw. im Browser. Hier wird der neue Bezahldienst neben dem Kreditkarten– und Giro-Konto angezeigt.

Privatkreditvergleich check24
Werbung*

Private Geldtransaktionen lassen mit telefonischen Kontakten und mit E-Mail-Adressen abwickeln

OnlineBezahlungen sind beim Shopping am Computer und am Tablet oder Handy erlaubt. Dabei muss das entsprechende Gerät beim allersten Mal noch mit der WeroApp verbunden werden. Die darauf folgende Verwendung ist vergleichbar bequem wie die beim Twint in der Schweiz.

Damit Wero jetzt massiv an Tempo zulegen kann, muss einiges passieren: Die App muss zusätzliche Möglichkeiten wie die für 2026 beabischtigte Bezahlmöglichkeit im stationären Handel hinzubekommen, dazu muss Wero von anderen Internethändlern und Banken anerkannt werden und letztendlich müssen die Kunden zufrieden sein.

Als im August die PayPal-Sicherheitssysteme versagten und die Banken anschließend sämtliche Bezahl-Transaktionen einstellten, musste der gewohnt störungsfrei funktionierend US-Zahlungsabwickler einen enormen Image-Schaden hinnehmen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) alarmierte anschließend vor Sicherheitsbedrohungen, das europäische Wero hat demnach zweifellos gute Zukunftsaussichten.

Mit Material www.pcwelt.de/07.12.2025

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert